Zum Hauptinhalt springen

Erich Kästner

Seine Bücher kennt man: Erich Kästner (1899-1974) wird am 23. Februar 1899 in Dresden geboren. Später studiert er in Leipzig und verdient nebenbei Geld als Journalist. Danach geht er nach Berlin, und bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 hat er sich schon einen Namen als Autor und Intellektueller gemacht. In dieser Zeit erscheinen auch Emil und die Detektive, Das Fliegende Klassenzimmer sowie Pünktchen und Anton.

Mit der Machtübernahme der Nazis wird die Luft für Kästner dünn. Im Gegensatz zu anderen Regimekritikern emigriert Kästner nicht. Er wird von der Gestapo verhört, einige seiner Bücher werden verbrannt. 1943 erhält er Publikationsverbot im In- und Ausland.

Foto von Erich Kästner

Was er erlebt, hält er in Tagebüchern fest, die er nach dem Krieg veröffentlicht. 1945 zieht Erich Kästner nach München. Dort erhält er 1956 den Förderpreis Literatur der Stadt. Nach dem Krieg engagiert sich Kästner früh für Umweltschutz und warnt vor der Gefahr von Atomkraft. Er ist Redner bei den Ostermärschen und tritt als Gegner des Vietnamkrieges auf. In den 1960ern erkrankt Kästner schwer und stirbt 1974 in seiner Wahlheimat München.

Kästners Katzen

Erich Kästner ist ein großer Tierliebhaber. Vor allem Katzen haben es dem Schriftsteller angetan. Kästner ist von den Stubentigern so fasziniert, dass er sogar ein eigenes Buch über sie verfasst: mit mehr als dreißig Fotos, Geschichten, Gedichten und Gedanken rund um die kleinen Floofs.
Foto von Franz Beckenbauer beim durchgehen seiner Fanpost